Alle Artikel in: News

Vorstandswahlen im VDB-Physiotherapieverband

Die Mitgliederversammlung des VDB-Physiotherapieverbandes wählte jüngst in Kassel den Bundesvorstand. Die Versammlung bestätigte Marcus Troidl als Vorsitzenden und Bernd Liebenow in der Funktion des Stellvertreters, Rüdiger Steinmetz, Kassenprüfer, Kerstin Zacharias, Schriftführerin und Wolfgang Klasen als Kassenprüfer. Neu im Team sind Wolfgang Oster, stellvertretender Vorsitzender, und Edgar Lerch, Schatzmeister. (dad) Bild: Der neue Vorstand des VDB-Physiotherapieverbandes: (v.li.n.re.) Edgar Lerch, Schatzmeister, Bernd Liebenow, stellv. Vorsitzender, Kerstin Zacharias, Schriftführerin, Marcus Troidl, Vorsitzender und Wolfgang Oster, stellv. Vorsitzender.

Gut aufgestellt für die Vergütungsverhandlungen 2020

Erfolgreicher Start in die Vorbereitungen der bundesweiten Vergütungsverhandlungen: Vertreter der maßgeblichen Spitzenorganisationen aus den verschiedenen Heilmittelberufen trafen sich in Düsseldorf, um gemeinsam die wichtigsten Fragen zur strategischen Vorgehensweise zu besprechen. Während der Auftaktveranstaltung loteten die Vertreter in konstruktiver Atmosphäre aus, welche Vorarbeiten am dringendsten anzugehen sind und wo es bereits Schnittmengen gibt. Außerdem erstellten sie gemeinsam einen Zeitplan für die weiteren Verhandlungsvorbereitungen. Das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) sieht vor, dass die maßgeblichen Verbände der Heilmittelerbringer künftig bundesweite Verhandlungen mit den Krankenkassen führen. Diese müssen erstmals zum 1. Juli 2020 abgeschlossen sein. Es bleiben also 15 Monate Zeit, um die Strategie auszuarbeiten, abzustimmen und dann je Heilmittelbereich mit dem GKV-Spitzenverband zu verhandeln. Den Teilnehmern war es deshalb wichtig, den Prozess der Verhandlungsvorbereitung möglichst frühzeitig anzustoßen. Die ersten bundesweiten Verhandlungen nach Inkrafttreten des TSVG sind entscheidend dafür, welche Basis für die Vergütungsentwicklung der Zukunft gelegt werden können. Darum ist es sinnvoll, die Kompetenzen der Verbandsvertreter zu bündeln und die Vorbereitungen – wo es möglich ist – gemeinsam anzugehen. Der Startschuss für die Zusammenarbeit fiel beim Treffen der …

Demo in Leipzig

Die Vereinten Therapeuten hatten zu einer Demonstration für bessere Rahmenbedingungen in den Therapieberufen nach Leipzig eingeladen. Die Anliegen der Therapeuten wurden vor allem von der Presse aufgegriffen und zogen eine breite Berichterstattung nach sich. Unter anderem berichtete das ZDF mit einem Beitrag im Heute Journal. Die Teilnmehmerzahl blieb allerdings mit geschätzten 500 bis 1000 Demonstranten weit unter den Erwartungen der Veranstalter. Wir sprachen im Vorfeld mit Thomas Etzmuß, Vorsitzender von  [Vereinte Therapeuten][  und Veranstalter der Demonstration. Das Interview können Sie hier nachlesen: Am 09. März treffen sich Therapeutinnen und Therapeuten aller Heilmittelberufe um 15:00 Uhr vor der Nikolaikirche in Leipzig, um bei einer von [Vereinte Therapeuten][ organisierten Großdemonstration nicht nur lautstark auf die katastrophale Lage der Heilmittelerbringer hinzuweisen, sondern auch dafür zu sorgen, dass sich zeitnah etwas daran ändert. Wir führten ein Interview mit Thomas Etzmuß – Logopäde mit eigener Praxis in Tönisvorst am Niederrhein und erster Vorsitzender der vereinten Therapeuten – über die Notwendigkeit einer weiteren Demonstration und die Hintergründe. Der VDB-Physiotherapieverband unterstützt die Demonstration und wird vor Ort vertreten sein. Der Bundesvorsitzende Marcus …

Schulsanitätsdienst: Ein guter Einstieg in einen Beruf als Physiotherapeut oder Masseur

Bereits zum fünften Mal führte das Bayerische Rote Kreuz -Jugendrotkreuz Kreisverband Regensburg – einen Aktionstag für Schulsanitäter durch. Franz Mathe, Leiter der Jugendarbeit, leistete hier eine hervorragende Vorbereitung. Die Schulsanitäter erhielten eine Weiterbildung in den Themenbereichen: Reanimation, Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst, Hygiene und Sportverletzungen. Der Bundesvorsitzende des VDB-Physiotherapieverbandes Marcus Troidl, übernahm sehr gerne- wie bereits mehrfach- die Fortbildung im Bereich der Sportverletzungen. Er betonte, dass die ehrenamtliche Tätigkeit im Schulsanitätsdienst ein guter Einstieg in einen Beruf als Physiotherapeut oder Masseur sein kann.

Demonstration für Schulgeldfreiheit am 18.02.2019 in Mainz

Die Schülerschaft des Berufsförderungswerkes Mainz veranstaltet am 18.02.2019 eine Demonstration zur längst überfälligen Schulgeldfreiheit für alle therapeutischen Gesundheitsberufe in Rheinland-Pfalz. Los geht es um 13:30 Uhr am Vorplatz Hauptbahnhof . Die Route führt vorbei an den Ministerien, durch die Innenstadt bis zum Gutenbergplatz. Dort findet vor dem Theater um ca. 14:30 Uhr eine Kundgebung statt. Gründe für eine Demonstration gibt es etliche: Zwar befinden sich immer mehr Physiotherapieschulen in Rhein-Land-Pfalz in der Trägerschaft eines Krankenhauses und bieten nun  eine schulgeldfreie Ausbildung an, das Berufsförderungswerk Mainz jedoch kann als Einrichtung der beruflichen Reha nicht auf eine Finanzierung durch das Krankenhausfinanzierungsgesetz zurückgreifen. Das Berufsförderungswerk Mainz ist eine inklusive Schule  für Berufe des Gesundheitswesens, an der Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam lernen. Von knapp 210 Physiotherapieschülerinnen und -schülern finanzieren sich derzeit 65 selbst. Sollten sie keine Landesfinanzierung erhalten, fallen sie demnächst weg. Und das in einem Beruf, der unter einem extremen Fachkräftemangel leidet. Die Schülerschaft des Berufsförderungswerkes Mainz ist weiterhin der Meinung, dass es eine Schulgeldfreiheit für alle Ausbildungsberufe im Gesundheitswesen geben muss, auch für Masseure und …

Zukunftstag Massage der Interessengemeinschaft Bayerischer Massageschulen

Am Mittwoch fand am Bildungszentrum für Blinde und Sehbehinderte in Nürnberg (bbs) die bisher größte Fortbildungsveranstaltung für bayerische Massageschüler zum Thema Klassische Massagetherapie statt. Das Motto des Tages war: „Quo vadis ?  – MASSAGE HAT ZUKUNFT“ Den rund 300 Teilnehmern aus sieben Massageschulen wurde ein spannendes Programm zum Thema Massage geboten. Nachdem Markus Pschick, Geschäftsführer der privaten Massageschule Inntal e. V. in Rosenheim, Patrick Temmesfeld und Otto Tichy alle Schüler und Lehrer begrüßt hatten, informierte Marcus Troidl, der Bundesvorsitzende des VDB über Schulgeldfreiheit, Ausbildungsvergütung und die große Bedeutung von therapeutischer Massage im Alltag der physikalischen Therapie. Er verwies darauf, dass es über 4000 Massagepraxen gibt, und der VDB ein neues Ausbildungskonzept für Masseure /med. Bademeister und Physiotherapeuten entwickelt und den zuständigen Politikern in Berlin übergeben hat. Eine Berufsreform wird seiner Meinung nach erst in 2-3 Jahren umgesetzt. Er stellt fest “Massage ist und bleibt ein wesentliches Therapeutisches Mittel“ Massage beseitigt schmerzhafte Triggerpunkte in der Muskulatur Herr Ferdinand Bühring beschrieb die häufigste unerkannte Schmerzquelle am menschlichen Körper und deren erfolgreiche Behandlung mit Massagetechniken. Vom Kiefergelenksschmerz über …

Auch in Hamburg fällt das Schulgeld

Große Erleichterung für die Auszubildenden in Hamburg: Das Schulgeld soll auch in Hamburg für angehende Physiotherapeuten, Logopäden und Ergotherapeuten abgeschafft werden. Stichtag ist der 1. April 2019. Der Senat folgte damit einem entsprechenden Antrag von SPD und Grünen und befreit alle Auszubilden in den genannten Berufsgruppen von monatlichen Kosten in der Höhe von 430 Euro. Das Schulgeld entfällt auch für Schüler, die sich schon in der Ausbildung befinden. Die Maßnahme gilt für zunächst zwei Jahre.

Konstruktive Gespräche im BMG zur Verbesserung der Heilmittelversorgung

Die Heilmittelverbände arbeiten mit Hochdruck an Verbesserungen der beruflichen Rahmenbedingungen. In diesem Sinne folgten sie einer Einladung des Bundesministeriums für Gesundheit zu Gesprächen über die geplanten Änderungsanträge der Bundesregierung im Termin – und Versorgungsgesetz. Das Gesetz enthält Änderungen, die die Heilmittelversorgung verbessern sollen. Das Treffen mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Dr. Thomas Gebhart verlief in konstruktiver Arbeitsatmosphäre. Der VDB-Physiotherapieverband bleibt dran und setzt sich für eine angemessene Vergütung, Bürokratieabbau, Integration der Zertifikate in die Ausbildung und Schulgeldfreiheit ein.   Vielen Dank an Dr. Thomas Gebhart für das konstruktive Gespräch.   Foto: (v.li.n.re.) Marion Malzahn, dba; Volker Pfersisch, vdp; Christine Donner,BED; Frauke Kern, dbl; vorn: Uta Köppke, vdd; Ute Repschläger, IFK; Dr. Thomas Gebhardt; Volker Gerrlich, dbs; Andreas Pfeiffer, dve; Anett Biedermann, Podo; Thomas Etzmuß, VT; Marcus Troid, VDB-Physiotherapieverband; Diethild Remmert , Logo Deutschland, Manfred Herbst, vdls; Heinz Kellermann, VPT.

„Wir sind laut und verdammt noch mal viele“

Demonstration für Schulgeldfreiheit in Berlin mobilisiert 500 Teilnehmer. Staatssekretär Martin Matz (SPD) zeigt sich gesprächsbereit. Mit Schulden in den Job starten. Ein No-go! Nicht so in den Gesundheitsberufen. Für Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden, Diätassistenten und Podologen gehören Schulden zum Berufseintritt. Das soll sich nun ändern. Die Schüler der Gesundheitsberufe fordern laut und mit Nachdruck die Abschaffung des Schulgeldes. 500 Auszubildende marschierten in einem Demonstrationszug vom Alexanderplatz zur Senatsverwaltung für Gesundheit und Pflege. „Wir sind laut und verdammt noch mal viele“ rief eine Teilnehmerin auf der abschließenden Kundgebung, worauf 500 Stimmen „Schulgeld abschaffen“ skandierten. Auch eine Ausbildungsvergütung forderten die Demonstranten. Den Zug und die Kundgebung hatte die Aktionsgruppe „Gemeinsam für deine Gesundheit“ organisiert. Sie setzt sich aus Schülern der betroffenen Berufsfachschulen zusammen. Der Demonstrationszug endete an der Senatsverwaltung- ein gut gewählter Ort, um die Aufmerksamkeit der politisch Verantwortlichen zu erreichen. So stellte dann auch Martin Matz, Staatssekretär für Gesundheit im Berliner Senat, den Demonstranten in einer Ansprache in Aussicht, falls die Bund-Länderkommission das Schulgeld nicht abschaffe, solle Berlin dafür Sorge tragen. Es gehe nicht nur darum, dass …

Einstieg in die Schulgeldfreiheit in Niedersachsen

SPD, Grüne und CDU einigten sich in den Haushaltsverhandlungen über einen Einstieg in die Schulgeldfreiheit der Therapieberufe mit 1,5 Millionen Euro. Ab dem Ausbildungsjahrgang 2019/20120 werde das Schulgeld vom Land Niedersachsen übernommen, postete Dr. Roy Kühne in den sozialen Medien. Und Volker Meyer, Gesundheitspolitischer Sprecher der CDU Landtagsfraktion in Niedersachsen sagte in einem Video: „In den Gesundheitsberufen sind die 1,5 Millionen hervorragend angelegt. Es ist aber nur ein erster Schritt. Wir werden in drei Jahren sicherlich 15 Millionen jährlich investieren und hoffen dann natürlich auch noch ein bisschen auf Unterstützung des Bundes in der Frage, denn auch dort steht es im Koalitionsvertrag“.